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Der Bildungsgutschein als neues Steuerungsinstrument im "Weiterbildungsdschungel" entfaltet eine Wirkung, die das bisher beklagte Chaos bei weitem übersteigt. Orientierungslosigkeit, Planungsunsicherheit und Zugangsprobleme prägen die Situation im Frühsommer 2003. Die Studie beschreibt auf Basis von Expertengesprächen die Probleme bei der Umsetzung der Neuregelungen im östlichen Ruhrgebiet.

  • Mentale Weiterbildungsstrategien im Rahmen betrieblicher Organisationsentwicklung. Beiträge aus der Forschung Bd. 119

    Mentale Trainings gewinnen in der betrieblichen Weiterbildungslandschaft immer stärker an Bedeutung. Ihre Attraktivität speist sich vor allem aus dem Versprechen, dass durch eine gezielte mentale Beeinflussung konkret überprüfbarer, rascher Nutzen für den Betrieb erzielt werde.

    Interessant ist diese Entwicklung unter zwei Gesichtspunkten: Zum einen spiegelt sich darin der derzeit vorherrschende Trend zur Ökonomisierung des Weiterbildungsgeschehens wider. Zum anderen liegt darin ein besonders heikler Aspekt der modernen Entdeckung des "Produktionsfaktors Mensch". Es geht darum, möglichst viele Beschäftigte (nicht nur als Arbeitskraft, sondern) als ganze Menschen so für das Unternehmen zu aktivieren, dass sie weitgehend selbstverantwortlich und selbstkontrolliert mit den steigenden Anforderungen an ihre Leistungsbereitschaft umzugehen verstehen.

    In dem Gutachten wird einschlägige Literatur zum Thema aufbereitet und es werden - exemplarisch - solche Trainingsmaßnahmen aus Sicht von betrieblichen Interessenvertretern vorgestellt.

  • Gertrud Kühnlein: Vermarktlichung und Verbetrieblichung der beruflichen Weiterbildung.
    In: Grundlagen der Weiterbildung Praxishilfen (GdW-Ph) Februar 2001. Verlag Luchterhand.

    Im Unterschied zu den anderen Bildungsbereichen ist die berufliche Weiterbildung formal nur wenig geregelt; sie ist vielmehr charakterisiert durch die überwiegend marktwirtschaftliche Organisation und die subsidiäre Rolle des Staates. Das Verhältnis zwischen öffentlich und privat verantworteter Bildung hat sich in den letzten Jahren allerdings noch einmal gravierend in Richtung eines "Bildungsmarktes" verändert. Dieser Prozess einer zunehmenden "Vermarktlichung" und "Verbetrieblichung" der beruflichen Weiterbildung ist Gegenstand einer wissenschaftlichen Abhandlung.

  • Birgit Klein, Gertrud Kühnlein: Zusatzqualifikationen in der Erstausbildung - ein Einstieg in Berufliche Weiterbildung.
    Tagungsdokumentation. Dortmund 2003. Beiträge aus der Forschung Bd. 131

    Vor dem Hintergrund des Postulats "Lebenslanges Lernen" haben ausbildungsbegleitende Zusatzqualifikationen enorm an Bedeutung gewonnen; sie stellen einen Brückenschlag zwischen beruflicher Aus- und Weiterbildung dar und können zugleich als Instrument zur gezielteren Verknüpfung des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems genutzt werden. Zum Abschluss eines Pilotprojektes "Bedarfsgerechte Zusatzqualifikationen in der Ausbildung zur Verbesserung der Chancen für qualifizierte berufliche Tätigkeit von jungen Frauen" , das im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW durchgeführt wurde, fand im November 2002 ein Workshop statt, bei dem über den möglichen Nutzen von bedarfsgerechten Zusatzqualifikationen unter bildungs-, beschäftigungs- und frauenpolitischen Aspekten berichtet und diskutiert wurde.

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