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Dr. Wilfried Kruse

Dr. Wilfried Kruse

Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund
Evinger Platz 17
44339 Dortmund
Telefon: 0231/8596-228
Fax.: 0231/8596-100
e-mail: kruse@sfs-dortmund.de

 

Beruflicher Werdegang

  • Studium der Industriesoziologie, Psychologie und Politischen Wissenschaften an der TU Hannover; Dr. phil Industriesoziologe, Berufsbildungsforscher

  • Seit 1973 am Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund als Forscher und in Management-Funktionen

  • 1985 - 1988: Geschäftsführender Direktor der sfs, bis 2002 Mitglied der Geschäftsführung, dort verantwortlich für "Europäische Projekte"

  • 1989 - 1991: research fellow im Forschungsinstitut Fundació CIREM in Barcelona

  • Wissenschaftlicher Berater der Fundació CIREM

  • Chairman des europäischen Netzwerks anwendungsorientierter Arbeitsforschung euro-NET:work&education (Mitglieder in: Belgien, Dänemark, Finnland, Griechenland. Irland, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Spanien und dem Vereinigten Königreich)

Sprachen: Englisch (aktiv), Spanisch (aktiv), Französisch (passiv)

Arbeitsschwerpunkte

  • Forschungsschwerpunkte

  • Projekte der Jahre 1995 bis 2000:

  • Qualifikationsanforderungen und neue Arbeitsorganisation im Betrieb.

  • Qualität der Beruflichen Bildung.

  • Weiterbildung im Europäischen Sozialdialog.

  • Regionalisierung von Berufsbildungs-Strategien/Regionalentwicklung.

  • Qualifikation und Modernisierung von KMUs.

  • Jugend und Arbeit.

  • Arbeitsintegration von Migranten.

  • Kernkonzepte wissensgesellschaftlicher Kompetenz.

  • Arbeitserfahrungen und sozio-kulturelle Arbeitsmodelle.

  • Soziale Stadtentwicklung.

Forschungsschwerpunkte

  • Berufliche Bildung (Aus- und Weiterbildung) in Europa (Beteiligung an diversen Projekten im Rahmen von EU-Programmen FORCE, Leonardo da Vinci, ADAPT)

  • Experte für strategische Fragen der Entwicklung der Beruflichen Bildung in Europa (für verschiedene Generaldirektionen der EU-Kommission, das CEDEFOP, den Europäischen Gewerkschaftsbund)

  • Beratung beim Aufbau der Paritätischen Weiterbildungsagentur HOBETUZ in Euskadi (Baskenland/Spanien)

  • Fortlaufende Kooperation mit dem Arbeitsinstitut des Allgemeinen Griechischen Gewerkschaftsbundes (INE/GSEE)

  • Industrielle Beziehungen in Europa (u.a. Evaluation von Programmen der EU-Kommission zum "Sozialen Dialog")

  • KMUs: Möglichkeiten für Human Resources Entwicklung (u. a. im Europäischen Einzelhandel für das CEDEFOP und zu einem Mobilisierungsplan der Unternehmensvereinigung der Klein- und Mittelbetriebe Aragoniens/Spanien (CEPYME)

  • Sozialer Dialog in der Europäischen Stahlindustrie (u.a. Kooperation mit der Spanischen Unternehmensorganisation UNESID und Studien für die EGKS)

  • Jugend in Europa/ Soziokulturelle Arbeitsmodelle in Europa

  • Arbeitsorientierte Regionalforschung (u. a. "Große Ereignisse und Soziale Stadtentwicklung" für den Berliner Senat und die Niedersächsische Staatskanzlei, Regionale Netzwerke für Berufliche Bildung in Deutschland, Frankreich und Italien)

  • Methoden der vergleichenden Arbeits- und Bildungsforschung

  • Organisation und Moderation von transnationalen Projektnetzwerken

Projekte der Jahre 1995 bis 2000:

Die mehr als 20 durchgeführten - größeren und großen - Projekte der Jahre 1995 bis 2000 fügen sich zu thematischen Linien zusammen, die sowohl in nationaler als auch in europäischer Perspektive bearbeitet wurden. Bei den nicht ausschließlich auf Deutschland bezogenen Projekten bildet Spanien oftmals den wichtigsten Referenzpunkt; dies erklärt sich aus der seit etwa Mitte der 80er Jahre bestehenden engen arbeitsmäßigen Bindung an dieses südeuropäische Land. Besonders vertiefte Kooperationsbeziehungen bestehen zudem zu den Niederlanden und nach Griechenland. Die europäischen Projekte stammen in der Regel aus europäischen Programmen oder sind Gutachten für Generaldirektionen der Europäischen Kommission.

Qualifikationsanforderungen und neue Arbeitsorganisation im Betrieb.

Arbeitssoziologisch orientierte Studien zur Veränderung der Qualifikationsanforderungen in Betrieben (schwerpunktmäßig in zentralen Branchen in Spanien und Deutschland) bilden den Ausgangspunkt dieser thematischen Linie, die zwischen 1995 und 2000 vor allem - europäisch vergleichend und unter Gestaltungsgesichtspunkten (gefördert in EU-Programmen) - in der Stahlindustrie (u. a. "SIDEPROF") und dem europäischen Einzelhandel (u. a.: "Stabil"; ausgreifend auf die logistische Kette zwischen Nahrungs- und Getränkeindustrie und Einzelhandel in GB und D für das CEDEFOP) weitergeführt wurde. Sie mündet aktuell in die Frage nach kompakten sozialen Hemmnisstrukturen für innovative Arbeitsorganisationen (im Auftrag des BMBF/D, und europäisch vergleichend). Fragen der Beschäftigungssicherungbei strukturellem Wandel von Arbeit und Qualifikation wurden in einem umfangreichen Projekt (im Rahmen des EU-Programms ADAPT) auf die Einflussmöglichkeiten von Arbeitnehmervertretungen für aktive Beschäftigungspolitik in Betrieb und Region zugespitzt ("CRETA" 1996 - 1999).

Qualität der Beruflichen Bildung.

In dieser Linie wird versucht, politische Gestaltungskonsequenzen aus der fortlaufenden Analyse der Entwicklung von Arbeits- und Berufsbildungssystem zu formulieren, wobei hier sozial selektiven Systemauswirkungen und Möglichkeiten ihrer Vermeidung (exclusion versus inclusion) im Vordergrund stehen. Zwischen 1995 und 2000 konzentrierte sich die Aktivität in D auf Gutachten zur Reform der "Dualen Bildung" ("Qualität und Finanzierung" 1996, Memorandum 1998, Berufsbildungs-Konferenz Brandenburg 1998), auf europäischer Ebene wurden Vorschläge zur Reform der Ausbildung für die Lehrenden in der Beruflichen Bildung vorgelegt ("Formprof" 1998). Zunehmend gewinnt dabei die Integration von Aus- und Weiterbildung an Bedeutung: aktuell wird dies in einem Projekt zu "Szenarien von Entwicklung und Strategien der Beruflichen Bildung in Europa" (CEDEFOP 2000) bearbeitet. Eine weitere wichtige Frage der Gestaltung von Berufsbildung ist, in welcher Weise sie einen Beitrag zur Demokratisierung der Bürgergesellschaft leisten kann, wie also am Arbeitsgegenstand von Berufsbildung Sensibilität für soziale Ungleichheit, Toleranz und Mitgefühl entstehen kann ("Büchner, Beuys, Berufsbildung €œ 1998).

Weiterbildung im Europäischen Sozialdialog.

Diese Linie nimmt ihren Ausgangspunkt durch eine umfangreiche Beteiligung an den Sektorstudien im Rahmen des FORCE-Programms, für dessen erste Studie im Einzelhandel auch die methodische Grundlage entwickelt wurde. In den Sektorstudien wird ein "neuer Typ von Weiterbildung" entdeckt: ein enormer Bedeutungsgewinn innerbetrieblicher, auf die Arbeits-Performance bezogener Bildungsaktivitäten, die zu einem normalen Bestandteil des Arbeitsalltags werden. Daraus folgen neuartige Gestaltungserfordernisse im Rahmen betrieblicher Mitbestimmung, die einen Schwerpunkt der Arbeit zwischen 1995 und 2000 bilden. Dies erfolgt zum einen in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsinstitut des Allgemeinen Griechischen Gewerkschaftsbundes (INE/GSEE, Projekt "Ullises" und "Hermes"), zum anderen im Rahmen eines europäischen Sozialpartnerprojekts in der Metallindustrie ("VALID "/Leonardo): hier stehen die schwierigen Fragen der Bewertung und Anerkennung von innerbetrieblicher Weiterbildung im Zentrum. Studien zur Evaluierung des Europäischen Sozialdialogs der Weiterbildung ("Sozialpartner-Projekte in Leonardo", "Bildungsmaßnahmen der europäischen Sozialpartnerorganisationen") richten sich auf die Verbesserung von Synergien in der Perspektive der Europäisierung von Weiterbildung. In diesem Zusammenhang steht auch die Beteiligung an einem großen handlungsorientierten Projekt des Europäischen Gewerkschaftsbundes zu Strategien der Gestaltung von betrieblicher Weiterbildung ("TIE"). Der zunehmenden Internationalisierungder Wirtschaft und der Arbeitsverhältnisse korrespondiert die Anforderung an ein internationales Kompetenzprofil für viele Arbeitnehmer, für Management und Interessenvertreter. Hierzu wird gegenwärtig der Ansatz eines "multikulturellen Coaching" entwickelt.

Regionalisierung von Berufsbildungs-Strategien/Regionalentwicklung.

Seit Mitte der 90er Jahre wird der Regionalisierung von Berufsbildungs-Strategien im Sinne der Bildung von Netzwerken und Regionalen Kompetenzzentren nachgegangen, u. a. im Rahmen transnationaler europäischer Projekte: mit Partnern aus italienischen und französischen Regionen und aus der Region Hattingen (D) werden auf der Basis von Regionalanalysen zur sozialen Organisation von Wirtschafts-Clustern (u. a. in den "Industriellen Distrikten Norditaliens") Strategien entwickelt, wie sich Bildungsträger als Regionale Kompetenzzentren profilieren können, die ihr Angebot vornehmlich an KMUs adressieren (Projekt "Relais": die Figur des "operateur relais" entsteht). Zusammen mit spanischen und französischen Partnern wird als Gutachten für die EU-Kommission eine Studie zur Regionalisierung beruflicher Bildung in den drei beteiligten Ländern vorgelegt (1999). 1998/99 wurde über den Zeitraum von einem Jahr die zentrale baskische paritätische Weiterbildungsagentur HOBETUZ bei ihrem Aufbau beraten.

Qualifikation und Modernisierung von KMUs.

Angesichts der wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Bedeutung von Klein- und Mittelbetrieben wurde die Rolle von Qualifizierung bei deren Modernisierung schon früh zum Thema gemacht. Im Anschluss an die FORCE-Sektorstudie wurde hierzu für das CEDEFOP eine vergleichende Studie über die Modernisierungsvoraussetzungen von KMUs im europäischen Einzelhandel erstellt (Länder: IRL, NL, PT, E, GR ). Modernisierungshilfe durch die Ausbildung von change agents war das Ziel eines umfangreichen Projekts in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensverband der Klein- und Mittelbetriebe Aragóns/Spanien (CEPYME Aragón: Projekt "Neoform", 1996-97).

KMUs waren zentraler Gegenstand und Adressat in verschiedenen anderen Projekten (u. a. "relais", s. o.). Aus spanischer Sicht wird dies u. a. thematisiert in einer Bilanzierung der anwendungsorientierten Forschung der Fundació CIREM/Barcelona unter der Frage nach der Zukunft der Arbeit. Auch in einer international vergleichenden Studie der japanischen Gewerkschaft Denki Rengo zur Verarbeitung des betrieblichen Strukturwandels durch Arbeiter in der Elektroindustrie (mehrere westeuropäische und MOE-Länder und Länder Südostasiens) spielt dies eine zentrale Rolle (2000).

Jugend und Arbeit.

Subjektbezogene Analysen ("Lebenszusammenhang") bestimmen auch die Zugangsweise zur Forschung zum "Übergang" von Jugendlichen aus der Sekundarschule in Berufsbildung und Arbeit. In der Vergangenheit stand dabei die Bedeutung der "Facharbeit" als komplexe Sozialisations-Figur im Zentrum des Interesses. In europäisch vergleichenden Studien wurde die Blickrichtung erweitert und der Übergang als sich verlängernde transitorische biographische Phase verstanden, die für die Jugendlichen als Aufeinanderfolge von Optionen verschiedener Qualität gelebt wird ("Jugendliche als moderne Nomaden" war das Ergebnis einer diesbezüglichen Studie in Spanien 1990/91). Angesichts der Ent-Strukturierung dieses Übergangs wird eine brauchbare Berufsorientierung immer wichtiger. Wie Berufsorientierung angeboten und genutzt wird, war und ist demzufolge Gegenstand einer Reihe von z. T. transnationalen Projekten (im Rahmen von "Leonardo"), die die Rolle der Sozialpartner bei der Berufsorientierung in den Mitgliedsländern der EU (im Auftrag des Europäischen Gewerkschaftsbundes 1997), die Bedeutung früher Arbeitserfahrungen für Berufsorientierungen von Schülerinnen und Schülern (Leonardo-Projekt CLACSE mit I, IR und E) und eine mögliche neue Rolle von Gewerkschaften in der Berufsorientierung (zusammen mit der Deutschen Angestellten Gewerkschaft DAG) thematisieren (2000). Gegenwärtig wird ein Projekt vorbereitet, das handlungsorientiert die stadtteilbezogenen Voraussetzungen für bürgerschaftliches Engagement von Jugendlichen vor dem Hintergrund des Wandels jugendlichen Lebens und jugendlicher Arbeits-, Lebens- und Politikperspektiven aufnehmen soll.

Arbeitsintegration von Migranten.

Einem europäisch ausgerichteten Forschungsinteresse liegt das Migrationsproblem nahe. Es wurde im Zeitraum von 1995 bis 2000 mehrfach aufgenommen. Zunächst wurde transnational vergleichend (D, LUX, NL) den Beschäftigungschancen von Migranten aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu zwei Kulturen aufgenommen ("FORCE"...). Ein empirisch fundiertes Gutachten für die Stadt Dortmund machte Vorschläge zur Arbeitsmarktintegration von Migranten im Stadtbezirk durch eine offene Entfaltung der "Ethnischen Ökonomie" als Handlungsdimension wirtschaftlicher und sozio-kultureller Stadtentwicklung, also in einer integrierten Politikperspektive, die nicht mehr unterstellt, dass der Aufenthalt der Migranten vorübergehend ist, sondern ihn bewusst als Einwanderung versteht (1997/2000). Daran schließt sich gegenwärtig die Forschungsfrage an, wie Zwei-Kulturalität (und beherrschte Zwei-Sprachigkeit) zu einer aussichtsreichen beruflichen Option von Migranten werden kann; wie also eine bewusste Politik des "Dritten Stuhls" aussehen könnte.

Kernkonzepte wissensgesellschaftlicher Kompetenz.

Die analytische Bilanzierung der verschiedenen empirischen Projekte zum Strukturwandel von Arbeit und Qualifizierung beim Übergang zur europäischen "Wissensgesellschaft" und das Überprüfen ihrer Konsequenzen für die Strukturierung von Arbeits- und Lernbiographien führte zur Entfaltung von zwei analytischen und gestaltungsorientierten Konzepten an der "Schnittstelle" von Strukturwandel und individuellem Arbeits- und Lernhandeln: Arbeitsprozess-Wissen und SelbstManagement der Arbeits- und Lernbiographie. Das Konzept "Arbeitsprozess-Wissen" wurde erstmals in der Berufsbildungsreform-Diskussion in D Mitte der 80er Jahre vorgestellt und fand zehn Jahre später eine starke Aufnahme in der gestaltungsorientierten berufspädagogischen Forschung. Der aktuelle Beitrag zur weiteren Entfaltung dieses Konzepts besteht in seiner arbeitssoziologischen Fundierung, die vor allem im Rahmen eines europäischen TSER-Netzwerkes mit Partnern aus sieben Ländern erfolgte (Projekt "WHOLE"). SelbstManagementnimmt die Analyse zur Individualisierung von Lernverantwortung im gesamten Arbeitsleben ("lebenslanges Lernen") auf, wie sie im "Weißbuch Lehren und Lernen" der EU-Kommission präsentiert wurde und konzentriert sich - unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken dieser Entwicklung - auf das Erfordernis von Sozialen Unterstützungssystemen. Hierzu sind empirische europäische Projekte in Vorbereitung.

Arbeitserfahrungen und sozio-kulturelle Arbeitsmodelle.

Der starke Subjektbezug der Arbeits- und Berufsbildungsforschung privilegiert Arbeits- und Lebenserfahrungen als einen wichtigen Ausgangspunkt für soziale Gestaltungsansätze. Sie sind durch eine Reihe gründlicher empirischer Untersuchungen fundiert. In den Zeitraum 1995 bis 2000 fällt in diesem Zusammenhang eine Untersuchung über das "Auslaufen" des Arbeitstyps körperlicher Schwerstarbeit in der deutschen Stahlindustrie ("Der lange Abschied vom Malocher €œ 2000). In vergleichender Perspektive konzentriert sich das Interesse immer mehr auf die Frage nach Divergenz und Konvergenz sozio-kultureller Arbeitsmodelle; dies wird zu einer Querschnittsfrage.

Soziale Stadtentwicklung.

Eine wichtige thematische Nebenlinie sind Untersuchungen zur Sozialen Stadtentwicklung. Dies wurde schon früher in einem empirischen Portrait des Strukturbruchs einer Ruhrgebietsgroßstadt schwerindustrieller Gründung aufgenommen ("Arbeit und Leben in Oberhausen" 1991), und ist auch Bezugspunkt des Gutachtens zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten (s. o.). Die langjährige Beobachtung der Auswirkungen "Großer Ereignisse" wie Weltausstellungen und Olympische Spiele auf die soziale Entwicklung in großen Städten mündet im Sommer 2000 in eine Buchpublikation zu Sevilla, Barcelona, Berlin und Hannover.

Veröffentlichungen
(Auswahl)

  • Kruse, Wilfried: Grundqualifikationen im Betrieb: Ein regionales Modell im Kreis und in der Stadt Offenbach - Kurzstudie im Auftrag der Freudenberg-Stiftung. Offenbach 2001, Eigenverlag der Stadt Offenbach.

  • Kruse, Wilfried; Grollmann, Philipp; Rauner, Felix: Zwischenergebnisse der deutschen Teilstudie des Projektes "Szenarien und Strategien für die Berufliche Aus- und Weiterbildung in Europa. Bremen und Dortmund 2001, Eigenverlag.

  • Hindrichs, Wolfgang; Jürgenhake, Uwe; Kleinschmidt, Christian; Kruse, Wilfried; Lichte, Rainer; Martens, Helmut: Der lange Abschied vom Malocher. Sozialer Umbruch in der Stahlindustrie und die Rolle der Betriebsräte von 1960 bis in die neunziger Jahre, Essen 2000; Klartext Verlag; 213 Seiten;

  • Kruse, Wilfried, Birgit Mütherich: Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten in Dortmund, Dortmund; Sfs-Beiträge aus der Forschung Band 118, Dortmund 2000, ISSN: 0937-7379

  • Kruse, Wilfried: Arbeitsprozess - Wissen in modernen Produktions- und Dienstleistungskonzepten, in: Martin Fischer, Felix Rauner (Hg), Arbeitsprozess-Wissen, Baden-Baden 2000

  • Kruse, Wilfried: Jugendliche heute: auf unsicherem Weg ins Arbeitsleben, in: Gerd Peter, Gerhard Naegele (Hg.), Arbeit-Lernen-Region, LIT-Verlag, Münster 2000, S. 31-49; ISBN 3-8258-4247-9

  • Kruse, Wilfried: Self-Management de la biografía laboral, in: Oriol Homs/Joan Majó (Hg.), Trabajo y Tecnología en la Sociedad de Conocimiento, Barcelona 2000, ISBN 84-923706-1-0

  • Kruse, Wilfried; Ehrenberg, Eckehart: Soziale Stadtentwicklung durch große Projekte?- Expos, Olympische Spiele, Metropolen-Projekte in Europa: Barcelona, Berlin, Sevilla, Hannover. LIT-Verlag; Münster

  • Kruse, Wilfried;Krüger, Karsten: Work Process Knowledge and Work and Industrial Relations; in: Boreham, Nick (ed.): Work Process Knowledge, Manchester

  • Caillaud, Anne, Oriol Homs, Wilfried Kruse: La Décentralisation de la Formation Professionelle, Barcelona 1999

  • Heidemann, Winfried, Wilfried Kruse, Angela Paul-Kohlhoff, Bettina Schmidt: Transfer von Informationen und Erfahrungen im Sozialen Dialog in Europa, CD-Rom (deutsch, französisch, englisch), Düsseldorf 1999

  • Kruse, Wilfried: The Workers Councils in Germany and the Social Dialogue for the Continuing Vocational Training, in: INE/GSEE, The Worker's Councils and the Social Dialogue, Athens 1999

  • Kruse, Wilfried: Petite Entreprises et des Centres de Formation Régionaux: Le Chemin Difficile vers la Cooperation, Dortmund 1999 (auch in deutscher und italienischer Sprache)

  • Kruse, Wilfried, Birgit Mütherich: Kinderarbeit als Grund für soziale Ausschließung? Dortmund 1999

  • Kruse, Wilfried: Orientierungsrahmen, in: Hans-Böckler-Stiftung (Hg.),Aktive Beschäftigungspolitik in Betrieb und Region. Das ADAPT-Projekt CRETA, CD-Rom und Print, Düsseldorf 1999

  • Kruse, Wilfried: Work Councils and the Social Dialogue in Germany, in: INE/GSEE, Work Councils and the Social Dialogue, the Ullysses - Projekt, Athens 1998

  • Kruse, Wilfried: Probleme der einzelbetrieblichen Finanzierung der Berufsbildung, in: Land Brandenburg, Reformbedarf in der beruflichen Bildung, Potsdam 1998

  • Kruse, Wilfried: Startchancen für alle Jugendlichen. Memorandum zur Ausbildungskrise, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 8, 1998

  • Caillaud, Anne, Oriol Homs, Wilfried Kruse, Kaj Olesen, Theo Reubsaet: Developing and Mobilising Competencies, Barcelona 1997

  • Kruse, Wilfried, Angela Paul-Kohlhoff: Jugendlich und arbeitslos am Ende der 90iger Jahre, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 12, 1997

  • Kruse, Wilfried, Harry van der Tillard, et al.: Work Organisation and Qualifications in the Retail Sector - The Case of the Micro - Enterprises, Thessalonika 1997

  • Jürgenhake, Uwe, Wilfried Kruse: Betriebliche Kompetenzpotentialanalyse (KPA) - Strategien und Instrumente, Düsseldorf 1997

  • Homs, Oriol, Wilfried Kruse: Evaluation of the Training Actions financed by the European Social Fund within the Framework of Social Dialogue, Barcelona 1996

  • Kruse, Wilfried, Gertrud Kühnlein, Angela Paul-Kohlhoff und Susanne Eichler: Qualität und Finanzierung der Beruflichen Bildung in der Mitte der 90iger Jahre, Düsseldorf 1996

  • Kruse, Wilfried, et. al.: Social Partner Projects in the Leonardo da Vinci Programme, Brüssel 1997, 1996

  • Caprile, Maria, Wilfried Kruse: Studies on the Trade Union Policy in Europe in the field of the transition of young people to vocational training and employment, Barcelona/Dortmund 1995

  • Kruse, Wilfried: The craft of crossing borders, in; Geert Kraaywanger et. al., Work and Learning: opportunities and risks, Nijmegen 1995

  • Busse, Gerd, Uwe Jürgenhake, Wilfried Kruse: Europa hat Zukunft. Der Beitrag der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) für ein soziales, friedliches und demokratisches Europa, 1994

  • Heidemann, Winfried, Wilfried Kruse, Angela Paul-Kohlhoff, Christine Zeuner: Sozialer Dialog und Weiterbildung. Neue Herausforderungen für die Gewerkschaften, Berlin 1994

  • Kruse, Wilfried, Gertrud Kühnlein: Berufsschulen in den neuen Bundesländern, Frankfurt 1994

  • Ehrenberg, Eckehart, Manfred Heckenauer, Wilfried Kruse: Soziale Stadtentwicklung und Olympische Spiele, Dortmund 1993

  • Kruse, Wilfried: Die Arbeitswelt Spaniens, Köln 1993

  • Kruse, Wilfried et. al.: Training in the Retail Sector, Brussels 1993

  • Kruse, Wilfried: Arbeiterleben im Wandel, in: Hoesch AG, Gestalt und Wandel des Reviers, 1993

  • Kruse, Wilfried, Angela Paul-Kohlhoff: Zur Zukunft des "Dualen Systems"- eine Skizze offener Fragen, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 11, 1993

  • Kruse, Wilfried, Angela Paul-Kohlhoff: Das Fallbeispiel SEAT, Spanien, in: Winfried Heidemann (Hg.), Qualifizierung in der Autoproduktion, Berlin 1992

  • Kruse, Wilfried: Sevilla, Barcelona, Hannover. Planungskulturen Großer Ereignisse in Stadtentwicklungsprozessen, in: Martin Wentz (Hg.), Planungskulturen, Frankfurt 1992

  • Kruse, Wilfried (Hg), Weiterbildung und Weiterbildungsforschung. Europäische Perspektiven, Dortmund 1992

  • Kruse, Wilfried: El fin de la división del trabajo? El debate actual en la sociología alemana, Sociología del Trabajo 2, 1988

  • Kruse, Wilfried: Arbeit, Bildung, Arbeiterbildung. Vorträge und Aufsätze aus den Jahren 1984 bis 1987, Dortmund 1988

  • Hindrichs, Wolfgang, Wilfried Kruse: Woher kommen die neuen Produktions-Konzepte? Einige Anmerkungen zur "vergessenen" Produzentenrolle der Arbeitenden, in: Werner Fricke, Wieland Jäger (Hg.), Sozialwissenschaft und Industrielle Demokratie, Bonn 1988

  • Homs, Oriol, Wilfried Kruse, Rafael Ordováz, Ludger Pries: Cambios de Qualificaciones en las Empresas Españolas, Madrid 1987

  • Kruse, Wilfried, Rainer Lichte(Hg.): Arbeit und Leben in Oberhausen, Oberhausen 1987

  • Kruse, Wilfried, Angela Paul-Kohlhoff: Jugendliche: Orientierungslos im Wandel von Ausbildung und Beschäftigung, in: Ansgar Weymann (Hg.), Soziale Welt, Sonderband 5, 1987

  • Kruse, Wilfried, Angela Paul-Kohlhoff: Doch nicht die Lust an der Arbeit verloren, in: Frankfurter Hefte 11, 1987

  • Kruse, Wilfried: Von der Notwendigkeit des Arbeitsprozess- Wissens, in: Jochen Schweitzer (Hg), Bildung für eine menschliche Zukunft, München 1986

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